EXIST Gründerstipendium

gründerstipendiumDas EXIST-Gründerstipendium unterstützt Existenzgründer aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten.

Exist Gründerstipendium ist eine lukrative Gelegenheit, wenn es sich um technologische und innovative Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt.

Das EXIST-Gründerstipendium für Existenzgründer ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird durch den Europäischen Sozialfonds finanziert.

Wer wird gefördert?

  • Wissenschaftler/innen aus öffentlichen, nicht gewinnorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen, Hochschulabsolventen und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (bis zu 5 Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden).
  • Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben.
  • Gründerteams bis max. 3 Personen. Teams, die sich mehrheitlich aus Studierenden zusammensetzen, werden nur in Ausnahmefällen gefördert.

Was wird gefördert?

  • Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben im produzierenden Gewerbe.
  • Innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.

Wie wird gefördert?

  • Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts über ein Stipendium
  • Promovierte Gründer/innen 2.500 Euro/Monat
  • Absolventen mit Hochschul-Abschluss 2.000 Euro/Monat
  • Studierende 800 Euro/Monat
  • Kinderzuschlag: 100 Euro/Monat pro Kind
  • Sachausgaben bis zu 10.000 Euro für Einzelgründungen (bei Teams max. 17.000 Euro)
  • Coaching bis 5.000 Euro
  • Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr.

Was müssen Hochschule, Forschungseinrichtung und Gründer leisten?

Hochschule bzw. Forschungseinrichtung

  • ist in ein Gründernetzwerk eingebunden
  • stellt dem Gründer/der Gründerin einen Mentor und einen Arbeitsplatz zur Verfügung und garantiert kostenfreie Nutzung der Infrastruktur
  • verwaltet Fördermittel

Der Existenzgründer

  • erhält Coachingleistungen des Gründer-Netzwerks
  • besucht eintägiges Seminar “Gründerpersönlichkeit”
  • präsentiert erste Ergebnisse zum Businessplan nach 5 Monaten
  • legt Businessplan nach 10 Monaten vor
  • führt Steuern und Sozialversicherungen eigenverantwortlich ab.

Ist eine Unternehmensgründung während der Förderphase möglich?

Ja, sie darf allerdings nicht bereits zu Beginn der Förderung erfolgt sein und für das Exist-Gründerstipendium ist ein tragfähiges Konzept (Businessplan) vorzulegen.

Wer stellt den Antrag?

Staatliche Hochschulen Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Junge Existenzgründer und Hochschulabsolventen laden wir ein zu unserem GRATIS-Info-Gespräch. Dort klären wir dann alle Fragen rund um die Zulassung zu Fördermitteln, Businessplan und die Existenzgründung insgesamt.

Antragsteller für das EXIST-Gründerstipendium ist immer die Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung. An der Vorbereitung des Antrags sind allerdings sowohl die Gründer als auch die Hochschule, Forschungseinrichtung bzw. das zuständige Gründernetzwerk gleichermaßen beteiligt.

Folgende Aufgaben müssen erledigt werden:

  • Der oder die potenziellen Gründer reichen bei der Hochschule, Forschungseinrichtung bzw. dem Gründernetzwerk (Ansprechpartner siehe Netzwerkkarte) ihre Geschäftsidee in Form eines Ideenpapiers ein.
  • Die Gründer sollten einen Mentor (z.B. Diplom-Betreuer, Doktorvater) aus der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung benennen, der die technisch-fachliche Betreuung der Gründungsvorbereitung übernimmt.
  • Das zuständige Gründernetzwerk vermittelt einen Coach, der den bzw. die Gründer bei den unternehmerischen Gründungsvorbereitungen und der Businessplanerstellung begleitet.
  • Die Einbettung in ein Gründungsnetzwerk muss durch die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung nachgewiesen werden. Dabei sollte es sich um ein EXIST-Netzwerk, eine EXIST-Partnerregion oder aber um eine vergleichbare Region handeln. Befindet sich kein Gründungsnetzwerk an seiner Hochschule bzw. Forschungseinrichtung , kann sich der Gründer auch an ein Netzwerk einer anderen Hochschule in seiner Nähe wenden.
  • Die Gründerinnen und Gründer müssen ein Beratungsgespräch durch die Gründungsinitiative der jeweiligen Hochschule bzw. Forschungseinrichtung in Anspruch genommen haben.
  • Die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung leitet den Antrag an den Projektträger Jülich PTJ weiter. Sowohl die Hochschule als auch der bzw. die Gründer werden vom PTJ über die Bewilligung informiert. Die Mittel werden direkt an die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung ausgezahlt.

Wo wird der Antrag gestellt?

Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PTJ) Außenstelle Berlin Zimmerstraße 26-27 10969 Berlin Tel : (030) 201 99-431 Fax: (030) 201 99-470 E-Mail: ptj-exist-gruenderstipendium@fz-juelich.de. Hier gehts zur Homepage www.ptj.de/exist

Noch weitere Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Hier finden Sie Veranstaltungen und Info-Termine >>> Gerne beantworten wir alles rund um das EXIST-Gründerstipendium.