Welche Fehler bei Existenzgründungen am häufigsten gemacht werden lesen Sie hier!.
Von kleinen, verzeihbaren Böcken, über schwerwiegende Fauxpas, bis hin zu Existenz gefährdenden Mängeln ist bei neuen Unternehmen meist die komplette Bandbreite abgedeckt.
Doch welche Defizite sind die häufigsten und wie kann ich sie umgehen?
Über viele Jahre wurden Unternehmen und Existenzgründer analysiert und ihre Arbeit auf typische Fehlerquellen durchsucht. Wir haben für Sie die 7. häufigsten Probleme bei Existenzgründungen zusammengestellt und geben gleichzeitig hilfreiche Tipps, wie Sie diese Hindernisse locker überspringen können.
1.Finanzierungsmängel (68,6 %)
„And the winner is…!“ Die häufigste Fehlerquelle bei Existenzgründungen, Selbständigen und Unternehmensgründern ist leicht zu finden. Einsamer Spitzenreiter sind Mängel in den Finanzierungsplänen der neugegründeten Unternehmen. Bei 68,6 % der untersuchten Existenzen wurde das Geld zum entscheidenden Zünglein an der Wage. Doch woher kommt das?
Viele Unternehmer, die sich selbständig machen oder eine Firma gründen, haben zu Beginn die rosarote Brille auf und rechnen nicht mit den roten Zahlen, die schon bald auf sie warten könnten. Dazu kommt häufig auch ein geringes Know-How, ein unausgeklügelter Liquiditätsplan, sowie falsche Einschätzung der zukünftigen Zahlen und Einkünfte. Diese Faktoren führen dazu, dass bei Existenzgründungen oder Neugründungen der Kapitalbedarf oftmals unterschätzt wird. Viele Existenzgründer rechnen nicht mit der all zu schlechten Zahlungsmoral der Kunden und verkalkulieren sich bitterböse. Denn wenn das Geld ausbleibt, ist auch der finanzielle Erfolg Mangelware.
Die Finanzierung ist ein wichtiger Bestandteil eines Liquiditätsplanes. Damit Sie nicht im Wasser landen haben wir kostenlose Tools, wie unseren explizit dafür entwickelten Liquiditätsplan, der in keinem Businessplan fehlen darf, für sie zusammengestellt. Denn nur mit einem durchdachten und von der ersten Minute fest im Sattel sitzenden Businessplan können Sie Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen und wenn nötig sofort gegenlenken.
2. Informationsdefizite (61,0%)
Was wollen meine Kunden? Welche Kunden spreche ich an? Wie gefragt sind meine Dienstleistungen oder meine Produkte?
Fragen, die sich jeder Unternehmer bei einer Neugründung gewissenhaft stellen sowie penibel genau beantworten muss. Laut den Tests sind diese Informationsdefizite jedoch bei 61 % aller Unternehmer und Existenzgründer akut vorhanden. Warum ist das so?
Häufig wird bei Existenzgründungen ohne ausgereiften Businessplan und auf die Marktsituation zugeschnittenes Profil sofort produziert und das Produkt oder die Dienstleistung unvorbereitet auf den Markt geschmissen, ohne diesen vorher detailliert analysiert zu haben. Denn der Markt ist das Zuhause des Unternehmers. Wenn er sich dort nicht auskennt und unbeschwert bewegt, wo dann sonst?
Unser Tipp:
Gehen Sie auf die Straße und fragen ihre potentiellen Kunden, ob Sie die angebotene Leistung überhaupt kaufen würden. Fragen Sie Ihre Freunde und Verwandten nach ihrer ehrlichen Meinung. Recherchieren Sie im Internet, ob überhaupt Nachfrage besteht. Suchen Sie gezielt nach Kunden. Erstellen Sie bei Existenzgründungen ein Kunden-Profil. Sie müssen wissen, wer ihr Zielpublikum ist und was es unbedingt braucht! Im besten Fall ist das genau ihre Idee!
3. Qualifikationsmängel (48,0 %)
Den dritten Platz der häufigsten Defizite bei Existenzgründungen u. Unternehmensgründungen belegen die Qualifikationsmängel. In 48% aller Fälle gab es zwar fachliche Kenntnis und ganz bestimmt auch den Willen erfolgreich zu sein – was dabei jedoch oftmals fehlt, ist eine kaufmännische sowie unternehmerische Qualifikation. Viele Neuunternehmer sind Quereinsteiger oder bewegen sich zum ersten Mal im undurchsichtigen Haifischbecken des Marktes. Dadurch fehlt es einigen Existenzgründern an einer Sache, die man weder Kaufen noch theoretisch erlernen kann – Branchenerfahrung!
Unser Tipp:
Wir bieten Ihnen unseren GRATIS-Qualifizierungscheck an, in dem wir Sie und Ihre Idee gemeinsam testen und Ihnen dabei viele hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Zukunft geben.
4. Planungsfehler (30,1%)
„Ich mache mich selbstständig! Ich gründe eine Firma! Ich baue eine neue Existenz auf!“ Diesen Sätzen sind ohne diesen Zusatz wertlos: „Ich plane dabei von Anfang an ohne Fehler und Nachlässigkeiten.“ Wie man es dreht oder wendet ein Unternehmensgründer kommt an einem perfekten Plan nicht vorbei. Sei es Business oder Liquiditätsplan – ohne sie macht man leichtsinnige Fehler und wird früher oder später nachlässig und faul. So auch 30,1 % der untersuchten Unternehmen. Strikte Regeln und Vorschriften sind manchmal besser als man denkt. Auch hier gilt für Existenzgründungen: Erst denken, dann handeln.
Unser Tipp:
Starten Sie mit einem durchdachten Businessplan und ergänzen Sie ihn fortlaufend. Nur so arbeiten Sie gezielt und effektiv. Bei der Ausarbeitung eines solchen perfekten Businessplanes sind wir Ihnen natürlich behilflich. Gerne laden wie Sie zu unserem GRATIS-Infogespräch ein.
5. Familiäre Probleme (29,9 %)
Ein beachtlicher Teil der Existenzgründungen und Unternehmensgründer hat nicht nur Probleme am Arbeitsplatz, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Ganze 29,9% der untersuchten Existenzgründer bekommen nicht die gewünschte Rückendeckung aus den eigenen Reihen. Und das kann ganz schnell zum Problem werden. Denn familiäre Auseinandersetzungen sind weitreichender als man denkt. Sobald die Arbeit zu viel wird, der Tag zu lang und die Aufmerksamkeit für die Familie zu gering, rappelt es häufig im Karton. Die Belastung der Anfangsphase muss von der Familie mitgetragen werden, sonst ist Streit oder gar eine Trennung vorprogrammiert.
Unser Tipp:
Weihen Sie den Partner rechtzeitig in die Planung einer Existenzgründung mit ein: Der Partner sollte möglichst 100% hinter dem Vorhaben stehen, nur so können schwere Zeiten gemeistert werden. Scheuen Sie sich auch nicht von Beginn an zu sagen, dass ein Arbeitstag gut und gerne 10, 11 oder noch mehr Stunden haben kann. Merken Sie sich: Nur gemeinsam sind sie stark – und erfolgreich!
6. Überschätzung der Betriebsleistung (20,9 %)
Ein Fünftel der untersuchten Unternehmer, die eine Firma gegründet oder sich selbstständig gemacht haben, leiden an akuter Überschätzung. Ein folgenschwerer Fehler. Denn wer sich und die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens falsch einschätzt, ist zum Scheitern verurteilt. Oftmals ist der Umsatz des Betriebes im Verhältnis zu den hohen Investitionen oder Fixkosten viel zu gering und von Beginn an falsch bemessen. Kommt dann irgendwann das Erwachen, ist es meist schon zu spät.
Unser Tipp:
Setzen Sie sich vor dem Start ihrer Existenzgründung mit einem Profi zusammen und lassen Ihre Kosten und Einnahmen schätzen und danach einen Business und Liquiditätsplan erstellen. Natürlich helfen wir Ihnen dabei gerne. Für Soforthilfe stehen unsere 33-Insider-Tipps zum Download bereit.
7. Äußere Einflüsse (15,4 %)
Auf diesen Bereich hat der Existenzgründer keinen Einfluss: Änderungen im Kundenverhalten, schwindende Kaufkraft in der Kunden-Zielgruppe, Wertverlust teurer Maschinen durch technischen Fortschritt, verkehrstechnische oder finanzielle Folgen durch geänderte kommunale Planungen…
Hier gilt: Einfach einen Schritt schneller sein als der Rest. Auch wenn Sie nicht hellsehen können, hilft es sich mit offenen Ohren und Augen auf dem Markt und durch die Arbeitswelt zu bewegen.
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